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Auf den Internetseiten der Stadt St.-Aubin-les-Ebeuf finden Sie eine Bildergalerie von den Jubiläumsfeierlichkeiten.

Ebenfalls finden sich einige Berichte und Bilder im Stadtmagazin unserer Partnerstadt Actuacité  vom 2. Mai 2007.

Pressespiegel: Le Journal d'Elbeuf #43 / 2007

Eine Skulptur bekräftigt die Freundschaft mit Pattensen

Die Partnerschaft ist 30 Jahre alt. „Hier ist das Erbe, dass wir Euch anvertrauen wollen. Ihr müsst es gedeihen lassen, denn die noch zu erfüllende Aufgabe ist riesig und nichts ist endgültig geschafft“, bemerkte der Bürgermeister, der sich hiermit an die junge Generation wandte.

Dreißig Jahre sind seit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde zwischen Saint-Aubin und Pattensen vergangen, aber nicht eine Wolke trübt diese langjährige und feste Freundschaft. Nicht einmal der Regen konnte den Feierlichkeiten, an denen eine besonders große Delegation von 245 Deutschen teilgenommen hat, etwas anhaben. Dieses Ereignis war von großer Bedeutung sowohl für die deutschen Freunde als auch für die Kommune St.-Aubin, die aus diesem Anlass sogar einen Teil des Rathausvorplatzes hat neu gestalten lassen.

Es war die Gelegenheit, die Gestalter dieser Städtepartnerschaft zu würdigen. „Ein feierliches Engagement, mit dem diese Menschen fortsetzen wollten, das zwanzig Jahre zu-vor mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge initiiert worden war.“ Hieran erinnerte Jean-Pierre Blanquet während der offiziellen Feierstunde, an der neben Günther Griebe, Bürgermeister Pattensens,  auch Laurent Fabius, Didier Marie und zahlreiche weitere Politiker und Persönlichkeiten teilgenommen haben.

Für den Bürgermeister von Saint-Aubin steht fest,  „dass der Ausrutscher, das Nein der Franzosen im Jahr 2005 gegen den Verfassungsvertrag uns nicht demotivieren darf. Im Gegenteil: Wir müssen die Bildung Europas auf einer für alle akzeptablen Basis wieder in Gang bringen.“

Laurent Fabius pflichtet dem so vollkommen bei. „Man darf sich nicht mit dem zufrieden geben, was erreicht worden ist. Wir müssen nach vorne schauen und Ja sagen zu einem anderen Europa,  einem demokratischeren, sozialeren und stärkeren Europa.  Hier liegt die Zukunft für die deutsch-französische Freundschaft. Es wird in der Welt keinen Frie-den und keinen Fortschritt ohne dieses starke Europa geben.“

Alle Gestalter der Partnerschaft sind überzeugte Europäer. „Die Jugendlichen unserer beiden Städte sind heute in beiden Partnerschaftskomitees vertreten. Wir befinden uns also auf dem richtigen Wege“, unterstreicht Günther Griebe und erinnert dabei daran, dass die Bildung Europas das Ergebnis eines langen Weges ist und dass der Frieden nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet werden darf. Und weil die Sonne über alle Grenzen hinweg für jedermann scheint, haben die Deutschen ihren Gastgebern in St.-Aubin eine Sonnenuhr geschenkt. Letztere wiederum haben den Gästen eine Nachbildung der Skulptur geschenkt, die künftig den Rathausvorplatz schmücken wird und die die deutsch-französische Freundschaft symbolisiert. 


Pressespiegel: Le Journal d'Elbeuf #43 / 2007

René Héroux gibt der Straße Saint-Louis seinen Namen

„Ratsherr im Jahr 1965, Stv. Bürgermeister im Jahr 1967, Bürgermeister von 1977 – 1995. – René Héroux hat die Kommune geprägt.“ Hieran erinnerte Jean-Pierre Blanquet voller Emotionen als das Straßenschild enthüllt wurde. Dieses Schild, das künftig den Namen René Héroux anstelle der Bezeichnung „Rue Saint-Louis“ trägt. So hat es der Rat der Stadt gewollt, um den Politiker zu ehren, der viele Baumaßnahmen für unsere Stadt initiiert hat und der der Hauptakteur dieser Städtepartnerschaft war, deren 30-jähriges Bestehen wir heute feiern. „Sie können stolz darauf sein, was er für Saint-Aubin getan hat“, unterstrich der Bürgermeister. Er richtete diese Worte an Jeanne, die Ehefrau von René Héroux, sowie an seine Kinder, Enkel- und Urenkelkinder, die bei dieser Zeremonie anwesend waren.


Pressespiegel: Le Journal d'Elbeuf #43 / 2007


Pressespiegel: Le Journal d'Elbeuf #43 / 2007

Feierlichkeiten – aber ohne Cavalcade

Es war eine Premiere – die Cavalcade fand nicht statt... Das schlechte Wetter, man hatte es seit Tagen befürchtet ... Trotzdem hatte der Samstag noch Anlass zu einer kleinen Hoffnung gegeben. Der Flohmarkt hatte - besonders am Nachmittag - noch zahlreiche Besucher angezogen und beim  Pétanque-Wettkampf haben 34 Personen teilgenommen, acht davon aus Deutschland. Régis hat übrigens gewonnen vor Nicolas Meunier und Marco Lebon.

Aber dann am Sonntag früh wurde allen das Herz schwer. Der Regen kündigte sich beharrlich an und strebte wohl die glatte Streichung der Cavalcade an – zum ersten Mal in den 29 Jahren ihres Bestehens. Das trat dann um 14.30 Uhr auch so ein, denn die Papierblumen hätten dem Regen nicht Stand halten können. Und die monatelange Arbeit des Festkomitees war vergebens gewesen. Ein Nachmittag der „offenen Türen“ wurde kurzfristig organisiert. So konnten die Wagen in einer Halle besichtigt werden, während im großen Festzelt, das eigens für die Feierlichkeiten aufgestellt worden war,  ein Fest unter dem Schutz eines Daches stattfinden konnte. Die Stadtverwaltung stellte wieder die Tontechnik zur Verfügung und letztendlich siegte im Zelt, das schnell mit vielen fröhlichen Leuten  gefüllt war, die gute Stimmung. 


Pressespiegel: Le Journal d'Elbeuf #44 / 2007

Herzliche Atmosphäre trotz des Wetters

Zum ersten Mal seit 29 Jahren ist die Cavalcade am Sonntag ausgefallen. Die gute Stimmung hielt aber an, sowohl bei den Mitgliedern des Festkomitees als auch bei unse-ren deutschen Freunden. Gerettet wurde der Nachmittag wenigstens teilweise durch das Programm im Festzelt (siehe nächste Ausgabe). Und so sind dann auch ziemlich viele Zuschauer zum großartigen Feuerwerk am Abend (Platz Quesnot) gekommen und konnten die hohe Qualität bewundern.

Vorher war den Zuschauern noch eine sehr schöne Abschlussveranstaltung im Festsaal geboten worden. Dort spielte das Fanfarencorps aus Pattensen. Für eine gute halbe Stunde musizierten die jüngsten Musiker mit ihren (Quer-)pfeifen und Tamburinen im Wechsel mit den älteren Mitgliedern. Es war die Stunde der Danksagungen, der herzlichen Worte und immer schwang dabei viel Gefühl mit wie Jean-Pierre Blanquet bemerkte. „Ich kann mich nicht erinnern, das Fanfarencorps hier schon einmal zahlenmäßig so stark besetzt gesehen zu haben. Und die Cavalcade, die leider diesen Sonntag nicht stattfinden konnte, wäre ohne die Präsenz des Fanfarencorps nicht das, was sie ist. Also nochmals ein großes Dankeschön an unsere Freunde von der anderen Seite des Rheins.“ Ferner beglückwünschte er die Arbeit und die Spontaneität des Festkomitees, das sich schnell der Situation angepasst und ein Alternativprogramm im Festzelt geboten hatte, das von einem  großen Publikum  sehr gut angenommen worden war. Gérard Bellesme, der Vorsitzender des Festkomitees, war natürlich sehr traurig darüber, dass bei diesem Fest das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Aber der Bürgermeister von Pattensen, Günther Griebe, fügte an: „Im Namen aller muss ich sagen, dass wir wieder in gewohnter Weise sehr herzlich in den Familien in St.-Aubin aufgenommen worden sind. Seit 25 Jahren kenne ich es nun schon so. Die Cavalcade konnten wir uns diesem Jahr nicht anschauen, das stimmt – aber wir kommen ja nächstes Jahr wieder. Vielen Dank an alle.“